Was lustig ist, darüber lässt sich mindestens genauso streiten wie über Geschmack und Politik. Die einen mögen es deftig, die anderen eher intellektuell, dezent und hintergründig oder politisch und gesellschaftskritisch. Fans von Comedy-Größen erfreuen sich an der unbeschwerten und mitunter vulgären Großmäuligkeit von Mario Barth oder lieben die medizinischen Exkurse von Dr. Eckart Hirschhausen ebenso wie Dieter Nuhrs Anspielungen zu diversen Themen rund um den Alltag und die hohe Kunst der Politik.
Andere lassen in der Humorsparte höchstens den Kabarettisten Dieter Hildebrandt zu Wort kommen und vielleicht noch Gerhard Polt. Dritte mögen eher die lustigen Romane von Gaby Hauptmann. Ein Fan von David Safiers „Mieses Karma“ wird sich vielleicht nicht für Heinz Ehrhardt erwärmen können, aber Loriot und Otto lieben die meisten, ob auf der Bühne, im Film oder als Bücher.
Buch-Tipps.net ordnet seiner Kategorie lustige Bücher Geschichten und Romane unter, die die Lachmuskeln reizen und das Leben von der humorvollen Seite zu betrachten zu suchen, was einen ernsten Hintergrund ja nicht gänzlich ausschließt. Alle möglichen Themen und Schwerpunkte sind denkbar. Über „Nur der Pudding hört mein Seufzen“ von Erma Bombeck, in dem eine Hausfrau und Mutter ihren chaotischen Alltag beschreibt, lachen seit Jahrzehnten rund um den Globus Zigtausende von überwiegend Leserinnen, die ihr eigenes Leben auf höchst anschauliche und ungemein komische Weise gespiegelt bekommen. Aber auch die Romane von Ildikó von Kürthy, in deren Mittelpunkt stets junge Frauen stehen, sind aufgrund ihrer selbstironischen Innenansichten voller Humor.


» Ildikó von Kürthy: Schwerelos